Tarifrunde ÖD der Länder 2019

    ver.di ruft zu Warnstreiks auf

    Öffentlicher Dienst

    ver.di ruft zu Warnstreiks auf

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di in Niedersachsen und Bremen ruft in den nächsten Tagen vermehrt zu Warnstreiks in der laufenden Tarif- und Besoldungsrunde der Länder auf. Beschäftige legen in beiden Bundesländern die Arbeit nieder – unter anderem am Montag, 11. Februar, in Osnabrück an der Anne-Frank-Schule und der Montessorischule.

    „Die Beschäftigten bei den Ländern erwarten eine Anerkennung ihrer Arbeit. Bis ist von den Arbeitgebern auch nach zwei Verhandlungsrunden noch kein Angebot erkennbar, das das Gegenteil. Die Beschäftigten werden jetzt zeigen, was sie davon halten“, ist ver.di-Landesleiter Detlef Ahting sicher. ver.di fordert 6,0 Prozent mehr Geld – mindestens 200 Euro. Ahting: „Die Beschäftigten im Öffentlichen Dienst dürfen nicht von der allgemeinen Einkommensentwicklung abgehängt werde, damit der öffentliche Sektor auch morgen noch ein attraktiver Arbeitgeber ist. Alles andere wird zum Eigentor“ Bis zur dritten Verhandlungsrunde am 28. Februar muss mit einigen Warnstreiks gerechnet werden.

    Auch in Osnabrück. Gewerkschaftssekretärin Ulrike Schilling lobt die Beschäftigten der Anne-Frank-Schule und der Montessorischule in Osnabrück: „Die pädagogischen und therapeutischen Mitarbeitenden leisten wertvolle Arbeit im Bereich Inklusion, Entwicklung Teilhabe gerade auch von Menschen mit Behinderungen“. Auch ver.di-Vertrauensmann Christoph Hirn fordert eine Aufwertung für seine Kolleginnen und Kollegen: „Uns fehlen schon jetzt die Leute, um unsere herausfordernde Arbeit zu erledigen. Eine bessere Bezahlung würde dafür sorgen, dass unser Beruf attraktiver wird!“ An beiden Schulen wird die Arbeit ab 6 Uhr niedergelegt.

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