Jetzt seid Ihr dran!

    Nach einem miesen Angebot jetzt erst recht!

    Tarifrunde ÖD 2020

    Nach einem miesen Angebot jetzt erst recht!

    Streikaktionen im Emsland und der Grafschaft Bentheim
    Warnstreiks im öffentlichen Dienst am 07.10.2020 in Reutlingen Pascal Klein Streikaktionen im Emsland und der Grafschaft Bentheim


    Am 21.10.2020 sind die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes zum ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Es sind kleinere Aktionen vor der Sparkasse in Nordhorn und vor dem Rathaus in Haren geplant. Damit möchte sich die Gewerkschaft ver.di Gehör bei den dort ansässigen Mitgliedern des Arbeitgeberverbandes verschaffen.

    Hintergrund: Um auf die aktuelle Situation zu reagieren, hatten die Beschäftigten im öffentlichen Dienst den Arbeitgeberverbänden angeboten, die Tarifrunde zu verschieben. Doch die öffentlichen Arbeitgeber versuchen die Corona-Pandemie dazu zu nutzen, den Tarifvertrag im öffentlichen Dienst langfristig zu verschlechtern.

    Das zeigt auch das Angebot der Arbeitgeberseite. Diese haben angeboten die Entgelte in drei Schritten zur erhöhen. Ab März 2021 um 1,0 Prozent, ab März 2022 um weitere 1,0 Prozent sowie ab März 2023 um 1,5%. Des Weiteren fordern die Arbeitgeber, dass Herabgruppierungen erleichtert werden.

    „Dieses Angebot bedeutet eine massive Gehaltskürzung für die Beschäftigten. Das hat nichts mit Wertschätzung zu tun und ist eine bodenlose Frechheit.“ so Gewerkschaftssekretär Daniel Vollbrecht.

    Mit diesen kleineren Aktionen reagiert die Gewerkschaft auf die steigenden Corona-Zahlen. „Es werden nur wenige Delegierte aus den umliegenden Betrieben vor Ort sein. Doch hinter unserer berechtigten Forderung nach 4,8% und min. 150€ stehen ganze Belegschaften.“ führt Vollbrecht weiter aus.

    Die Gewerkschaft hofft so positiv auf die laufenden Tarifverhandlungen einwirken zu können. Die nächste Verhandlungsrunde beginnt am 22.10.2020.

    Mit diesen kleineren Aktionen reagiert die Gewerkschaft auf die steigenden Corona-Zahlen. „Es werden nur wenige Delegierte aus den umliegenden Betrieben vor Ort sein. Doch hinter unserer berechtigten Forderung nach 4,8% und min. 150€ stehen ganze Belegschaften.“ führt Vollbrecht weiter aus.

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