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    Schwarzer Tag für die Beschäftigten bei Galeria Karstadt Kaufhof …

    Wir bei GALERIA Karstadt Kaufhof

    Schwarzer Tag für die Beschäftigten bei Galeria Karstadt Kaufhof im Norden

    Zu der heutigen Bekanntgabe der Häuserschließungen der Warenhauskette Galeria Karstadt Kaufhof erklärt der für den Fachbereich Handel in Weser-Ems zuständige Oldenburger Gewerkschaftssekretär Arne Brix: “Nach mehr als 16 Jahren der Sanierung und der damit verbundenen enormen Einschnitte bei Gehalt und Arbeitsbedingungen sollen nun wieder die Beschäftigten die Leidtragenden für die Fehler des Managements sein. Ein trauriger Tag für das Warenhaus, einige Innenstädte und besonders für die Beschäftigten, die ihren Arbeitsplatz verlieren.

    Auch, wenn das Warenhaus von Galeria Karstadt Kaufhof in Oldenburg nicht von einer Schließung betroffen ist, trifft es den gesamten Norden hart mit Schließungen in Bremerhaven, Bremen und Osnabrück. Nun muss noch mehr als zuvor drauf geachtet werden, dass die Arbeitsbelastungen für die verbliebenen Beschäftigten nicht ausarten und es keinen weiteren Stellenabbau gibt.“

    Brix weiter: „Die Fehler sind hausgemacht und die Corona Krise war letztlich nur der Türöffner für die rabiaten Pläne der Signa Holding des Immobilienmoguls René Benko. Seine immobilienwirtschaftlichen Verwertungspläne, aus unseren Warenhäusern temporäre „Pop-Up Stores“ und Gewerbeimmobilien für Start-Ups zu machen, weil dies hohe Einnahmen durch Vermietung verspricht, statt tarifgebundener Arbeitsplätze im Einzelhandel, machen deutlich, es geht hier um viel, aber kaum um die Beschäftigten. Ich halte dieses Vorgehen der SIGNA Holding für absolut rücksichtslos und unverantwortlich den Beschäftigten gegenüber. Ein Indiz: Das durch die ver.di-Bundestarifkommission und die Betriebsräte geforderte Zukunftskonzept für den Verbleib der restlichen Warenhäuser liege immer noch nicht vor.“

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