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    Druck machen für umfassende und sozialverträgliche Klimapolitik

    Fridays for Future

    Druck machen für umfassende und sozialverträgliche Klimapolitik

    Fridays for Future Fridays for Future Fridays for Future

    Die Gewerkschaft ver.di ruft bundesweit zur Teilnahme am weltweiten Aktionstag der Fridays for Future-Bewegung am 20. September 2019 auf.

    "Das Klima zu schützen und dem Klimawandel entschieden entgegen zu wirken, ist eine globale Herausforderung von absoluter Dringlichkeit", so ver.di Sekretär André Hinrichs. Der Klimawandel bedroht die Lebensgrundlagen künftiger Generationen, daher muss die Politik beim Klimaschutz aufs Tempo drücken. Die Akteure von Fridays for Future haben den Druck in diese Richtung spürbar erhöht und dem Ruf nach energischem klimapolitischem Handeln weltweit Schub verliehen.

    „Es ist höchste Zeit, dass wir den Kampf um die Zukunft des Planeten nicht nur unseren Kindern überlassen, sondern dass wir Schulter an Schulter mit ihnen kämpfen!“ ergänzt Bezirksgeschäftsführerin Heike Klattenhoff.

    Klimaschutz ist für ver.di ein Thema, weil aktiver Klimaschutz keinesfalls gegen die Interessen von Beschäftigten und ökonomisch Schwachen stehen muss. Beim Wandel hin zu einer nachhaltigen Wirtschaft müssen aber sehr wohl die Interessen der Beschäftigten in den betroffenen Branchen berücksichtigt werden. Auch muss bei der Finanzierung von Klimaschutzmaßnahmen darauf geachtet werden, dass Gering- und Normalverdienende nicht überproportional belastet werden. Hier ist ein sozialer Ausgleich gefragt.

    Heike Klattenhoff: „Wir stellen fest, dass wir deutlich entschiedenes Handeln in allen Bereichen brauchen, um die angestrebten Klimaziele zu erreichen. Die Politik braucht dafür weiter Druck. Daher rufen wir dazu auf, sich am 20. September – außerhalb der Arbeitszeit – an den Aktionen vor Ort zu beteiligen.“

    Beteiligen können sich Beschäftigte, indem sie sich Urlaub nehmen, Überstunden abfeiern, Gleitzeit nutzen oder die Pause verlängern, sofern es möglich ist. Bereits der ver.di Vorsitzende Frank Bsirske sagte in einem Interview mit der WAZ: „Wer kann, sollte ausstempeln und mitmachen. Ich werde jedenfalls hingehen.“

    An diesen Orten gibt es die Möglichkeiten, sich zu beteiligen:

    • Oldenburg, 12:00 Uhr Bahnhof
    • Wilhelmshaven, 12:00 Uhr  Rambla
    • Delmenhorst, 11:30 Uhr Marktplatz
    • Aurich, 11:30 Uhr Sparkassen-Arena
    • Leer, 13:30 Uhr Mühlenplatz
    • Vechta, 12:00 Uhr Europaplatz
    • Cloppenburg, 10:00 Uhr Bahnhof
    • Rastede, 10:00 Uhr KGS Wilhelmsstraße
    • Osnabrück, ab 10.30 Uhr am Theatervorplatz / 13.30 Uhr Demo

    Hintergrund:

    Der ver.di Bundesvorstand veröffentlichte am 26.08.2019 den Aufruf „Die Politik muss beim Klimaschutz aufs Tempo drücken“ und rief damit dazu auf, sich am 20.09.2019 an den Aktionen von Fridays for Future zu beteiligen.

    In einem ver.di Positionspapier wird der Zusammenhang zwischen Gewerkschaftspolitik und Klimaschutz erklärt.

    Fridays for Future im Bezirk

    Oldenburg, 12:00 Uhr Bahnhof
    Wilhemshaven, 12:00 Uhr Rambla
    Delmenhorst, 11:30 Uhr Marktplatz
    Aurich, 11:30 Uhr Sparkassen-Arena
    Leer, 13:30 Uhr Mühlenplatz
    Vechta, 12:00 Uhr Europaplatz
    Cloppenburg, 10:00 Uhr Bahnhof
    Rastede, 10:00 Uhr KGS Wilhelmsstraße
    Osnabrück, ab 10.30 Uhr am Theatervorplatz / 13.30 Uhr Demo