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    Arbeitgeberangebot reicht nicht!

    AMEOS-Kliniken

    Arbeitgeberangebot reicht nicht!

    Info für die Beschäftigten der Ameos-Kliniken in Hildesheim/Hameln und Osnabrück (August 2019)


    Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

    am 1. August 2019 haben dbb/GeNi und ver.di die Tarifverhandlungen mit den Vertretern der AMEOS Krankenhausgesellschaft Niedersachsen mbH fortgesetzt. Wie angekündigt, hat die Arbeitgeberseite ein erstes Angebot vorgelegt.

    Die Gewerkschaften haben der Arbeitgeberseite klargemacht, dass dieses Angebot nicht ausreichend ist. Wir erwarten für den nächsten Verhandlungstermin am 30. August 2019 ein verbessertes Angebot.

    Das Arbeitgeberangebot lautete nach mehreren Verhandlungsrunden am Ende des Tages wie folgt:

    • Steigerung der Tabellenentgelte mit einer Laufzeit von 36 Monaten ab:
      1. Januar 2020 um 1 % 1. Juli 2020 um 1 %
      1. Januar 2021 um 1 % 1. Juli 2021 um 1 %
      1. Januar 2022 um 1 % 1. Mai 2022 um 1 %

    • Erhöhung des Samstagszuschlags ab:
      1. Januar 2020 um 10 %
      1. Januar 2021 um 15 %
      1. Januar 2022 um 20 %
    • Auszubildende erhalten zum:
      1. Januar 2020 eine Vergütungserhöhung von 60 Euro und 1 Urlaubstag
      1. Januar 2021 eine Vergütungserhöhung von 60 Euro
    • Zusätzlicher Urlaubstag bei Wechselschicht ab:
      1. Januar 2020 1 Tag
      1. Januar 2021 1 Tag
      1. Januar 2022 1 Tag
    • Einmalzahlung für das Jahr 2019 in Höhe von 350 Euro
    • Gegenforderung der Arbeitgeberseite: Aussetzen des Leistungsentgelts für die Laufzeit des neuen Tarifvertrages.

    Unsere Forderungen
    Unsere Erwartungen für die nächste Verhandlungsrunde ist ein verbessertes Angebot der Arbeitgeber, insbesondere zu folgenden Punkten:

    • Auch für 2019 muss es eine tabellenwirksame Erhöhung der Entgelte geben!

    • Eine Laufzeit von 36 Monaten ist bei diesen Erhöhungsbeträgen deutlich zu lang!

    • Früher einsetzende Tarifsteigerungen mit höheren Beträgen!

    • Zudem braucht es eine abschließende Klärung zum Verfahren für die verbindliche Einführung einer neuen Entgeltordnung (EGO) auf TVöD-Niveau.

    Das alles, um die Ergebnisse des Tarifabschlusses im öffentlichen Dienst zum TVöD aus 2018 – auch wie bisher – materiell in den Tarifverträgen bei AMEOS nachzuvollziehen. Im TVöD ist die neue EGO übrigens seit 2017 eingeführt.

    Wie weiter?
    Für den Fall, dass die Arbeitgeberseite am 30. August 2019 nicht »nachlegen« wird, bereitet ver.di Maßnahmen vor, um unseren berechtigten Forderungen Nachdruck zu verleihen.

    Informiert euch, organisiert euch, bereitet euch gut vor!

    Kontakt