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    Druckarbeitgeber kündigen den Manteltarifvertrag und fordern …

    Medien, Kunst und Industrie

    Druckarbeitgeber kündigen den Manteltarifvertrag und fordern massive Verschlechterungen

    Tarifrunde 2018: Druckindustrie (Tarif-Info Extra)

     
    Jetzt ver.di-Mitglied werden und Tarifschutz sichern

    Der Bundesverband Druck und Medien (bvdm) hat den Manteltarifvertrag für die Druckindustrie zum 30.09.2018 gekündigt und fordert unter anderem:

    • Verlängerung der Arbeitszeit auf bis zu 40 Stunden/Woche
    • Massive Reduzierung der Maschinenbesetzung Aufgabe des Facharbeiterschutzes für Drucker durch die Besetzung anderer Fachkräfte
    • Kürzung der Zuschläge für Wochenend- und Nachtarbeit
    • Abschaffung der Antrittsgebühr für Sonn- und Feiertagsarbeit
    • Kürzungen der Jahresleistung und des Urlaubsgeldes

    Das Forderungsschreiben des bvdm gibt zu den dringenden Fragen und Problemen, wie die Zunahme der Arbeitsbelastung, eine dringende höhere Attraktivität für junge Beschäftigte, Entlastung für Schichtarbeiter/innen, Altersvorsorge keine Antworten.

    Beschäftigungsabbau stoppt man nicht mit Arbeitszeitverlängerung und geringerer Maschinenbesetzung.

    Tarifflucht löst man nicht mit der Kündigung, sondern mit einer Allgemeinverbindlichkeit von Tarifverträgen!

    Die Attraktivität der Arbeitsplätze wird nicht durch Lohnkürzungen erhöht, sondern mit einer besseren Bezahlung.

    Eine ausführliche Bewertung der Arbeitgeberforderungen erfolgt nach Ostern.

    Um sich die Ansprüche aus dem Manteltarifvertrag zu sichern und für die kommende Auseinandersetzung gut organisiert zu sein muss man ver.di-Mitglied sein!

    Nur Gewerkschaftsmitglieder haben nach dem Auslaufen des Manteltarifvertrages einen nachwirkenden Tarifschutz.

    Deshalb jetzt ver.di-Mitglied werden!
    Tarifschutz sichern!

    Für gute Arbeitsbedingungen organisiert sein!
    www.mitgliedwerden.verdi.de