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    Aus der Geschichte lernen!

    Kundgebung

    Aus der Geschichte lernen!

    am 25.11.2018 in Osnabrück

    Die Diskussionen um den Anlass unserer heutigen Kundgebung und eure Beteiligung sind eine deutliche Antwort!

    Gegen eine von Rassismus und Ausgrenzung geprägte Politik ist „Neutralität“ inakzeptabel, so Nicole Verlage, Vorsitzende des DGB Stadtverbandes. So zu tun, als wäre das Fitschen-Haus im Schinkel ein beliebiger Veranstaltungsort, ist so falsch, wie das Verweigern der Konfrontation. Wer Verantwortung tragen will für das Gemeinwesen, muss auch Stellung beziehen und zeigen, bekennen, wo er steht. Genau das ist in der Osnabrücker Verwaltungsspitze wieder nicht gelungen.

    Vielleicht haben die Einen ihr Recht auf die Nutzung öffentlicher Räume. Warum wird der nicht inklusive dem Ort für den breiten Protest angeboten? Die Botschaft sollte lauten: wenn ihr hier tagen wollt, bekommt ihr das inklusive Bekenntnis gegen euren Rassismus! Dieses Bekenntnis führt uns hier her.

    Wir erinnern daran, wie der deutsche Faschismus an die Macht kam. Ignoranz, Schweigen oder Untätigkeit waren die Helfershelfer. Ein demokratisches Gemeinwesen muss nicht nur verteidigt, sondern entwickelt werden.

    Wir haben aus der Geschichte gelernt!

    Deswegen zeigen wir heute Solidarität mit dem Stadtteil und denen, die am Miteinander und fairen Zusammenleben hier arbeiten. Auch ist dieser Kampf ein entscheidender Beitrag gegen die rechte Ideologie, den dreisten Populismus und jeden Rassismus, kein Führer oder Arbeitsdienst, keine Kriegsgewinnler oder Steuervermeider tun das für uns. Wir müssen selbst ran, gemeinsam, solidarisch.

    Auch deswegen stehe ich hier, weil der Kampf dort anfängt, wo meine Solidarität gefordert ist. Heute vor dem Fitschen-Haus im Schinkel. Ich freue mich, das ich nicht allein bin und dass viele mit gleichen oder eigenen Gründen ebenfalls hier stehen.

    Wir haben aus der Geschichte gelernt!

    Aus der Presse: