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    Energiewirtschaft

    Gewerkschaft ver.di sieht erhebliches Potential an Wertschöpfung durch die Kooperation von Enercon und EWE

    Die Gewerkschaft ver.di begrüßt das Ziel der Unternehmen EWE und Enercon, die erneuerbaren Energien deutlich auszubauen. ver.di-Landefachbereichsleiter Immo Schlepper sieht diesen Zusammenschluss als weiteren konsequenten Schritt hin zur Energiewende: „Ich sehe erhebliches Potential an Wertschöpfung sowohl für beide Unternehmen, aber auch für die Region Ostfriesland, denn beide Unternehmen sind im Nordwesten stark verwurzelt und zählen zu den Windpionieren in Deutschland.“

    Auch Carsten Hahn, Gesamtbetriebsratsvorsitzender der EWE AG, sieht darin den richtigen Schritt auf dem gemeinsamen Weg zur effizienten und erfolgreichen Gestaltung der Energiewende. Er betont: „Das Ziel der Partnerschaft, zu einem signifikant erhöhten sektorenübergreifenden Anteil erneuerbarer Energien beizutragen, ist ökologisch richtig und wichtig. Gleichzeitig muss es aber auch gelingen, im neuen Gemeinschaftsunternehmen eine Unternehmenskultur zu leben, in dem es eine klare Anerkennung für die betriebliche Mitbestimmung und für das Zusammenarbeiten von Arbeitgeber und Mitarbeitervertretern auf Augenhöhe gibt.“

    Mit dem geplanten Gemeinschaftsunternehmen entsteht ein großer Player im Energiegeschäft in Deutschland. Das zukünftige Unternehmen würde – Stand jetzt – rund 2.500 Megawatt (MW) aus bestehenden Anlagen und eine Projektpipeline von rund 2.300 MW beinhalten.

    Die unternehmerische Führung soll EWE übernehmen. „Als mitbestimmtes Unternehmen erwartet ver.di nun von der EWE-Führung Gespräche über die personalwirtschaftlichen Fragen, die dieses Projekt mit sich bringen wird. Mit zum Gelingen der Energiewende gehört es auch, dass die sozialen Strukturen für die Beschäftigten im zukünftigen Unternehmen hinreichend geklärt sind“, ergänzt der Gewerkschafter Schlepper weiter.