Nachrichten

    Langer Atem notwendig

    AMEOS-Kliniken

    Langer Atem notwendig

    Verhandlungen zur EGO


    Liebe Mitglieder, liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

    nach langer Corona-Pause haben die Kommissionen von ver.di und dbb/GeNi am 22. Juni 2020 erneut mit AMEOS über die neue Entgeltordnung (EGO) diskutiert. Analog der Gespräche am 14. Januar 2020 über den Pflegebereich, haben wir nun den therapeutischen Bereich (z.B. Ergotherapie, Kunsttherapie, Physiotherapie) behandelt. Aufgrund des Umfangs der Materie ist ein langer Atem notwendig.

    Wir waren gut vorbereitet. Die Mitglieder der Tarifkommissionen haben den Ist-Stand der Eingruppierungen zusammengetragen und der Arbeitgeberseite ihre Forderungen und Vorstellungen übermittelt. Die wiederum hatte Gegenvorschläge eingereicht. Im therapeutischen Bereich liegen wir scheinbar nicht so weit auseinander.

    Wo liegen die Knackpunkte?

    Gerade im Bereich der Pflege bestehen große Differenzen zwischen beiden Seiten. Außerdem stellte die Arbeitgeberseite immer wieder unmissverständlich klar, dass der erste Schritt der neuen Entgeltordnung kostenneutral zu erfolgen habe.

    Die Gewerkschaftsmitglieder bleiben bei ihrer Forderung nach einer neuen Entgeltordnung, die sich am TVöD orientiert.

    Wie geht es weiter?

    • 7. Juli 2020: Treffen der Tarifkommissionen zur Bewertung des aktuellen Stands.
    • 30. Juli 2020: Zusammenkunft der Gewerkschaftsvertreter zur Erarbeitung und Einordnung einer Übersicht der noch fehlenden Berufsgruppen, wie z.B. Sozial- und Erziehungsdienst, MTA, MFA, Verwaltungsbereich, Gartenbau.
    • 28. September 2020: Erneutes Zusammentreffen mit den Arbeitgebern, um die fehlenden Berufsgruppen durchzusprechen.
    • 30. Oktober 2020: Voraussichtliche Verhandlungen zu allen Teilen der EGO.

    Hintergrund
    Im September 2019 hatten die Gewerkschaften mit AMEOS einen Tarifkompromiss erzielt. Dadurch konnten auch rückwirkende Lohnerhöhungen erreicht werden. Zur neuen Entgeltordnung wurden weitere Verhandlungen vereinbart. Solche Verhandlungen sind auch bei anderen Arbeitgebern langwierig – doch wir haben einen langen Atem!

    Kontakt