Nachrichten

    Schließung der Geburtshilfe in Nordenham

    Fresenius Helios

    Schließung der Geburtshilfe in Nordenham

    Paukenschlag für den Klinikstandort Nordenham so wurde  der Presseartikel zur Schließung der Geburtshilfe der Helios Klinik in Nordenham eröffnet. Der ver.di Ortsverein Wesermarsch, fordert die Klinikleitung auf diesen Schritt zurückzunehmen.

    Die Eröffnung der neuen Klinik stand unter keinen guten Stern, erst wurden ständig die Geschäftsführer ausgetauscht und dann schließen nach und nach die Abteilungen. Sehen wir hier ein Sterben auf Raten? Am Ende eines solchen Prozesses steht meistens die Schließung. Die Fehler dieser Entwicklung wurden in der Wesermarsch schon in den Siebzigern gemacht. Es wurde zugelassen, dass die Krankenhäuser nach und nach verkauft wurden und hat sich darauf verlassen, dass die „Privaten“ ein Interesse daran haben die Versorgung der Bevölkerung aufrecht zu erhalten. Die Krankenhausversorgung gehört in öffentlicher Hand und nicht in Private, man macht mit den Menschen kein Geschäft, das ist unanständig. Der Fresenius Helios Konzern ist ein Aktienunternehmen und arbeitet nur gewinnorientiert, was er nach dem Aktienrecht auch machen muss. Die Leittragenden dieses Prozesses sind die Bürger der Wesermarsch und die Beschäftigten. Sollen unsere Frauen wirklich nach Bremerhaven, Oldenburg, Varel und vielleicht nach Delmenhorst zur Entbindung fahre? Das kann doch so nicht richtig sein. Was passiert, wenn der Tunnel gesperrt wird? Dann fällt schon mal Bremerhaven weg. Wir erinnern uns noch daran als es hieß Brake oder Nordenham, da wurden Testfahrten von Tossens nach Brake gemacht, Dauer ca. 40 Minuten. Man stelle sich vor, eine Schwangere muss in eine Klinik zur Entbindung außerhalb der Wesermarsch gebracht werden. 

    Der ver.di Ortsverein Wesermarsch fordert alle Verantwortlichen auf, sich an einen Tisch zu setzen und lösungsorientiert zu arbeiten für eine gute Versorgung der Bevölkerung der Wesermarsch. Ein schriftliches Statement der Geschäftsleitung reicht hier nicht.

    Fresenius Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit mehr als 100.000 Mitarbeitern.