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    Und freitags für die Zukunft

    Fridays for Future

    Und freitags für die Zukunft

    Fridays for Future Fridays for Future Fridays for Future

    Während die Schüler*innen weiterhin immer freitags für ihre Zukunft streiken, kann ver.di aus rechtlichen Gründen nicht zum Streik aufrufen.
    Aber „ausstempeln und mitmachen“ ist der Tipp des ver.di-Vorsitzenden Frank Bsirske.

    Fridays for Future ruft für den 20. September 2019 zu einem weltweiten Klimastreik auf. In hunderten Städten werden Menschen ihren Alltag unterbrechen, um an den Demonstrationen teilzunehmen. Ein breites Bündnis aus Umwelt-, Wohlfahrts-, Kultur- und Entwicklungsverbänden, Kirchen, Klimaschutzinitiativen, sozialen Bewegungen wie auch Unternehmen und Gewerkschaften unterstützt die Protestaktionen für sofortige Maßnahmen für einen gerechten und wirksamen Klimaschutz. Bundesweit sind bislang über 400 Klimastreik-Demonstrationen geplant, täglich kommen weitere hinzu. Das Klima zu schützen und dem Klimawandel entschieden entgegenzuwirken, ist weltweit eine Herausforderung von absoluter Dringlichkeit. Der Klimawandel bedroht die Lebensgrundlagen künftiger Generationen, ja die Menschheit als Gattung.

    Deutschland hat sich national, europäisch und international im Rahmen des Pariser Klimaabkommens auf Ziele zur Reduktion des CO2-Ausstoßes verpflichtet. Diese nationalen Ziele werden für 2020 nicht erreicht. Einzig die Energiewirtschaft erfüllt in Deutschland bislang ihre Klimaverpflichtungen und hat mit den Empfehlungen der Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ bereits weitere Schritte zur Klimawende vereinbart. ver.di steht hinter diesen Empfehlungen und tritt dafür ein, dass sie vom Gesetzgeber eins zu eins umgesetzt werden. Damit aber nicht genug. Bei Verkehr, Gebäuden und Landwirtschaft muss dringend mehr getan werden, um den CO2-Ausstoß dieser Sektoren zu verringern und in Richtung CO2-Neutralität voranzukommen.

    Die Akteure von Fridays for Future haben den Druck in diese Richtung spürbar erhöht und dem Ruf nach energischem klimapolitischem Handeln weltweit Schub verliehen. Dem gilt es weiter Nachdruck zu verleihen. Die jungen Menschen, die freitags auf die Straße gehen, sorgen sich zu Recht um die Zukunft. Um ihre und unser aller Zukunft. Ihr Anliegen verdient unser aller Unterstützung. Es muss klimapolitisch mehr passieren als bisher. Und auch der ver.di-Bundesvorstand ruft deshalb dazu auf, sich am 20. September – außerhalb der Arbeitszeit – an den Aktionen der Fridays for Future zu beteiligen.

    Und hier wird überall in Deutschland demonstriert am Freitag, dem 20. September 2019

    Und was Sie als Arbeitnehmer*in wissen sollten, wenn Sie am Klimatreik teilnehmen wollen, sagt ihnen der DGB-Rechtsschutz.

    Über die weltweite Fridays for Future-Bewegung entsteht dieser Tage und in den kommenden Wochen auch eine filmische Dokumentation. Der dokumentarische Spielfilm soll mit Fakten und auf unterhaltsame Weise den Horizont erweitern und Aktionen an der Schnittstelle von klimapolitischen Vorschlägen und ihrer Umsetzung in Politik und Gesellschaft dokumentieren. Gezeigt werden soll er an Schulen, Universitäten, auf Festivals und in Kinos. Die Spendengelder werden allein für die technische Ausstattung (Mikrophone, Festplatten, Licht) und Produktionsausgaben eingesetzt. Mehr zum Film, zur Crew und zum Stand der Dreharbeiten auf Instagram.

    Mehr zur Kampagne mit vielen Hintergrundinfos hier: gofundme.com/f/FridaysForFuture-Der-Film

    Fridays for Future im Bezirk

    Oldenburg, 12:00 Uhr Bahnhof
    Wilhemshaven, 12:00 Uhr Rambla
    Delmenhorst, 11:30 Uhr Marktplatz
    Aurich, 11:30 Uhr Sparkassen-Arena
    Leer, 13:30 Uhr Mühlenplatz
    Vechta, 12:00 Uhr Europaplatz
    Cloppenburg, 10:00 Uhr Bahnhof
    Rastede, 10:00 Uhr KGS Wilhelmsstraße
    Osnabrück, ab 10.30 Uhr am Theatervorplatz / 13.30 Uhr Demo