Gemeinsam durch die Krise!

    Mehr Schutz für Kita-Beschäftigte

    Kitas Niedersachsen/Bremen

    Mehr Schutz für Kita-Beschäftigte

    ver.di fordert regelmäßige Tests und mehr Schutz für die Beschäftigten in Kindertageseinrichtungen
    Mehr Vertrauen braucht Mehr Zeit ver.di Mehr Schutz für Kita-Beschäftigte  – Kitas Niedersachsen/Bremen


    ver.di fordert stärkeren Schutz für die Kita-Beschäftigten. Weitere Schutzmaßnahmen und eine Teststrategie wird für diese besonders gefährdete Berufsgruppe von der Landesregierung erwartet. Näheres lesen Sie in der nachfolgenden Pressemitteilung:

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) fordert, bei den Kita-Öffnungen den Schutz der Beschäftigten, Eltern und Kinder zu erhöhen und stärker in den Mittelpunkt der weiteren Planungen zu stellen. Die Bedeutung der Kindertageseinrichtungen ist besonders in Pandemie-Zeiten zu sehen, findet die Gewerkschaft ver.di. Besonders werde aber auch die Belastung und die Gesundheitsgefährdung der Beschäftigten deutlich.

    Sie machen sich große Sorgen um ihre eigene Gesundheit und die ihrer Familien. Das Auftreten der Virusmutationen verschärfe das nochmal.

    „Als Berufsgruppe, die ohne Schutzkleidung und oft ohne Abstand, aus pädagogischen Gründen häufig auch ohne Maske, mit kleinen Kindern arbeitet, sind Kita-Beschäftigte durchgängig hoch gefährdet, sich mit dem Corona-Virus zu infizieren. Umso wichtiger ist es, dass die Betroffenen bestmöglich geschützt werden“, erläutert die ver.di- Fachsekretärin Katja Wingelewski.

    ver.di erwartet von der Landesregierung endlich eine landesweite und verbindliche Teststrategie aufzulegen, um zu verhindern, dass sich das Virus nicht unerkannt verbreitet. „Kita-Beschäftigte müssen endlich die Möglichkeit haben, sich regelmäßig kostenlos testen zu lassen“, so die Gewerkschafterin. „Hier sehen wir die Landesregierung und die Träger in der Pflicht, dieses schnell und unbürokratisch umzusetzen.“

    Gleichzeitig seien alle Schutzmaßnahmen zu ergreifen, um die Beschäftigten und Kinder besser zu schützen. So seien beispielsweise noch längst nicht alle Kita-Beschäftigte mit ausreichend FFP2 Masken ausgestattet. „Hier sehen wir die Arbeitgeber in der Verantwortung und Pflicht, ihren Kita-Beschäftigten ausreichend kostenlose FFP2-Masken zur Verfügung zu stellen!“ so die Gewerkschafterin weiter.

    Ein Impfschutz schützt mindestens vor schweren Verläufen im Falle einer Infektion. Daher ist es für ver.di erforderlich, dass Kita- Beschäftigte sich so früh wie möglich impfen lassen können. Wenn Kitas geöffnet sind und dort eine wichtige Aufgabe wahrnehmen, dann fordern wir auch frühestmögliche Impfangebote zum Schutz der dort Beschäftigten. „Wir begrüßen daher, dass die Landesregierung sich weiter bei Bundesgesundheitsminister Spahn dafür einsetzen will, Kita- Beschäftigte bei der Impfstrategie mit vergleichbar gefährdeten Berufsgruppen gleichzustellen und sie damit deutlich früher impfen zu können“, betont ver.di-Landesbezirksleiter Detlef Ahting.

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