Ortsverein Osnabrück

    Kein Frieden mit den Tätern

    Antikriegstag 2020 in Osnabrück

    Kein Frieden mit den Tätern

    Anlässlich des Kriegsbeginns zum 2. Weltkrieg 1939 soll der Tag mahnen, dass „Nie wieder Krieg! – Nie wieder Faschismus!“ die Losung bleiben muss. Heute noch immer genauso drängend, wie in den ersten Nachkriegsjahren.

    Was der Faschismus anrichtete und dessen alte und neue Anhänger heute noch immer anrichten, muss aufhören. Dass Krieg nach wie vor ein gutes Geschäft ist, muss gestoppt und mit den Folgen endlich verantwortungsbewusst umgegangen werden. Das ist die Botschaft des Antikriegstages.

    In diesem Jahr steht das Recht auf körperliche Unversehrtheit im doppelten Fokus. Zum einen inhaltlich in der scharfen Abgrenzung zu Krieg und Faschismus. Beides nimmt nach wie vor schwer beeinträchtigenden Einfluss auf unser Gemeinwesen. Dagegen und für eine friedliche, von Ausgrenzung und Rassismus befreite Gesellschaft, erheben wir gemeinsam die Stimme.
    Ebenfalls grenzen wir uns von denen ab, die leichtfertig oder vorsätzlich und damit menschenverachtend, den respektvollen Abstand und Masken verweigern. Auf dieser Kundgebung gilt: Mit Anstand Abstand halten und Masken tragen!

    Um 18 Uhr gab es vor dem Rathaus eine kurze Manifestation gegen Krieg und Faschismus. Anschließend wurde vor dem Theater eine Kundgebung abgehalten.
    Eine Demonstration konnte unter derzeitigen Bedingungen in diesem Jahr nicht realisiert werden. Aufgrund der erneuten Zuspitzung der Pandemie, auch hier in der Region, konnte auch das Antikriegsfest am Gewerkschaftshaus nicht nicht stattfinden können.

    Die Veranstaltung wurde von der VVN/BdA und dem kurdischen Verein unterstützt.