Nachrichten

    Sonntag gehört der Jogginghose

    MeinSonntag

    Sonntag gehört der Jogginghose

    ver.di Flugblatt-Aktion zum verkaufsoffenen Sonntag in Osnabrück
    Sonntag gehört der Jogginghose – Keine Ladenöffnung am Sonntag

    Am Samstag, den 12.05.18, Informiert die Gewerkschaft ver.di Fachbereich Handel in Zusammenarbeit mit dem DGB – Osnabrück auf dem Wochenmarkt sowie auf der Großen Straße anhand einer Flugblattaktion, was wir von Sonntagsarbeit im Handel halten sowie was wir fordern.

    Zur diesjährigen Maiwoche findet erstmalig ein verkaufsoffener Sonntag in Osnabrück statt. Leider ist an diesem verkaufsoffenen Sonntag auch Muttertag.

    Wir finden jede Sonntagsarbeit, die nicht zwingend nötig ist und kein Begehren der Daseinsvorsorge darstellt, für moralisch sehr bedenklich und daher nicht durchführbar zum Schutz der Beschäftigten.
    Da darf auch der Muttertag keine Ausnahme dafür sein und schon gar nicht für herhalten, so Maiko Schulz von der Gewerkschaft ver.di, zuständig für den Handel.

    Der Einzelhandel ist eine Dienstleistungsbranche mit ca. 3,5 Millionen Beschäftigten Bundesweit und stellt damit eine der größten Branchen auf dem deutschen Arbeitsmarkt dar.
    Die überwiegende Mehrzahl der Beschäftigten ist durch Frauen geprägt und damit auch eben mit sehr vielen Müttern. Aus diesem Grund finden wir es besonders schade, dass man sich gerade zu diesem verkaufsoffenen Sonntag seitens der Stadt und dem OCM entschieden hat – auch, wenn der Anlass zur Maiwoche gegeben ist, aufgrund des Muttertages ist dies moralisch jedoch mehr als nur bedenklich.

    Weiter ist es kein Geheimnis, dass der Mensch Zeit für sich braucht.
    Zeit wird für jeden immer kostbarer.

    Gerade die Zeit für Familie, Freunde und Erholung sowie für Bildung oder Weiterbildung. Zeit bedeutet auch Gesundheit!
    Jedoch ist Zeit begrenzt: pro Tag, in der Woche und besonders am Wochenende.

    Damit Freizeit als freie Zeit geschützt bleibt, sind Recht und Tarif ganz besonders zu achten.
    Wir streiten deshalb für faire Arbeitszeiten und Bedingungen gerade auch beim Schutz der Freizeit im Einzelhandel, so Maiko Schulz von ver.di, weiter.

    Kontakt