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    Kündigungsschutz unverzüglich!

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    Kündigungsschutz unverzüglich!

    Es geht weiter im Tarifkonflikt bei der Postbank. Nachdem der Arbeitgeber in der 3. Verhandlungsrunde Ende September nur den Kündigungsschutz bis Mitte 2019 angeboten hat, gingen die Postbank-Beschäftigten am Freitag, den 13. Oktober niedersachsenweit auf die Straße, um ihren Unmut kund zu tun! „Wir sind es wert!“ oder „Kündigungsschutz unverzüglich!“ war auf den Plakaten zu lesen. Die Kolleginnen und Kollegen sind zu Recht verärgert. Nach einem Zick-Zack-Kurs des Arbeitgebers (rein in die Deutsche Bank – wieder raus aus der Deutschen Bank - und jetzt doch wieder eine Integration) brauchen die Menschen vor allem eins: SICHERHEIT für ihre Arbeitsplätze bis zum Abschluss der Integration Ende 2022. Das kann jeder verstehen!

    Am Freitag, den 13. Oktober folgten 180 Streikende dem Aufruf und versammelten sich in Hannover vor dem Postbank-Gebäude. In ihrer Mittagspause kamen die Beamten aus dem Haus dazu, die leider nicht streiken dürfen. In Hameln beim BHW fanden sich 800 Streikende vor dem Personaleingang ein, um auch hier ihren lautstarken Protest in Richtung des Arbeitgebers kund zu tun. Da in Niedersachsen Herbstferien sind, war die Teilnehmerzahl etwas niedriger als sonst.

    „Wir haben ein deutliches Signal in Richtung des Arbeitgebers gesendet“ resümiert Romy Schneider, Gewerkschaftssekretärin in Hannover.
    Am Streik beteiligten sich Kolleg_innen aus den Postbank Filialen, der Postbank direkt (dem Call-Center der Postbank), der Postbank AG, Postbank Firmenkunden, Postbank Finanzberatung, Postbank Immobilien, Postbank Akademie&Servie, BHW Kreditservicegesellschaft, BHW Bausparkasse.

    Streik der Postbank-Beschäftigten am 13.10.2017 ver.di Streik der Postbank-Beschäftigten am 13.10.2017
    Streik der Postbank-Beschäftigten am 13.10.2017 ver.di Streik der Postbank-Beschäftigten am 13.10.2017