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    ver.di Osnabrück ehrt langjährige Gewerkschaftsmitglieder

    Ortsverein Osnabrück

    ver.di Osnabrück ehrt langjährige Gewerkschaftsmitglieder

    Seit 70, 65, 60, 50, 40 und 25 Jahren sind die Jubilare dabei. Die Festrede hielt Angelika Simon, Betriebs- und Aufsichtsrätin beim Klinikum Osnabrück..

    Vorsitzender Heinrich Funke unterstrich in seinen Begrüßungsworten, wie wichtig gewerkschaftliches Denken und solidarisches Handeln in unserer „Einzelkämpfer-Gesellschaft“ ist. Er machte deutlich, dass wir in den nächsten Jahren unsere gewerkschaftlichen Kräfte bündeln müssen, um gemeinsam gegen unsoziale Politik sowie gegen Fremdenhass und Ausländerfeindlichkeit aufzustehen.
    Angelika Simon dankte in ihrer Festrede den Jubilaren für Mitarbeit und jahrzehntelange Treue. „Nicht durch Worte, aber durch Handlungen zeigt sich wahre Treue“, zitierte sie Heinrich Kleist. Gewerkschaften als Gegenmacht, Kampforganisation und Ordnungsfaktor: „Auch heute treten uns Menschen bei, weil sie uns zutrauen, dass wir die Zukunft gestalten können.

    Ein historischer Abriss zeigte, an welchen Errungenschaften die langjährigen Gewerkschafter beteiligt waren; mit welchen Widrigkeiten konfrontiert. 1946 begann die Geschichte der Gewerkschaften in Deutschland neu. 1 Jahr später begann der älteste Jubilar aus dem Emsland sein Engagement.

    Wir Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter treten für ein soziales Europa ein, das sich zu den Menschenrechten und zur Genfer Flüchtlingskonvention bekennt. Und Menschenrechte kennen keine Obergrenze. Wir treten für den gesellschaftlichen Zusammenhalt ein. Wir sind gegen Rassismus, Hass und Gewalt.
    Wir wollen eine demokratische, freie, soziale und gerechte Gesellschaft. Rechtspopulismus, Nationalismus und Rechtsextremismus dürfen in Deutschland keinen Platz haben! so Michael Peters, ver.di.